Ein Hohn – noch mehr Fluglärm!

Das Startverfahren wurde vom Flughafen umgestellt – es ist nun satellitengesteuert. Eine engere Bündelung der Flugspuren und eine präzisere Führung der Flüge über möglichst dünn besiedeltes Gebiet war das Ziel. Jetzt muss der Flughafen eingestehen, dass dieses Ziel extrem weit verfehlt wurde und gar das Gegenteil erreicht wurde. Erstens ist im Süden des Flughafens alles dicht besiedelt, zweitens belastet eine enge Bündelung – wie es die ILS-Anwohnenden bei Landungen erleiden – stets dieselben Menschen und drittens wurde der Abdrehpunkt weiter in den Süden verlegt, wo zusätzlich zig Tausend Menschen mehr den gesundheitsschädlichen Flugkrach und die Emissionen erleiden müssen. Der Flughafendirektor Suhr meint, sie hätten aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung das Verfahren jetzt früher überprüfen lassen. Das ist doch wahrlich eine Unverschämtheit, denn dass der Abdrehpunkt schon seit vielen Monaten verschoben wurde, ist ihm lange bekannt – wir AllschwilerInnen haben es ihm immer wieder so gesagt. Empörend ist auch, dass ein Verfahren eingesetzt wird, das so enorm fehlerbehaftet ist. Das zeigt doch nur eines: Dem EAP ist die Bevölkerung rund um den EAP egal, genau so dessen Gesundheit. Wir alle tun gut daran, diesem Gebaren eine Gegenstimme zu geben.

AWB vom 16.08.2019

Julia Gosteli

Präsidentin Grüne Allschwil-Schönenbuch
Aufgewachsen in Basel, seit 1995 in Allschwil lebend, zwei erwachsene Kinder
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