Nein zu einer superteuren Mergelwüste

Webredaktionshinweis: Folgende Haltung entspricht nicht der Abstimmungsempfehlung der Grünen Allschwil-Schönenbuch wie diese an der Mitgliederversammlung der Grünen Allschwil-Schönenbuch vom 10. August beschlossen wurde.

 

Das Lindenplatzprojekt kommt per 27. September zur Abstimmung. Spielt das ProKomitee mit gezinkten Karten der Manipulation, wenn es behauptet, das Projekt würde sich bei der Realisierung noch den aktuell bestehenden Bedürfnissen entsprechend anpassen lassen? Dabei hat doch der Gemeinderat im Einwohnerrat auf meine Frage dazu eindeutig festgestellt: „Jetzt für diese Phase Umsetzung möchten wir natürlich kein Mitspracherecht mehr einräumen. Sonst zerstören wir praktisch das Mitwirkungsverfahren … jetzt wollen wir es erst einmal im 2021 eröffnen.“ Gilt jetzt, was im Protokoll steht? Oder meint das ProKomitee vielleicht, eine Mitwirkung, die kaum stattgefunden hat, lasse sich auch nicht „zerstören“?

Wie beispielsweise die Kampfjets- und die Superstrassenvorlage entspricht auch das Allschwiler Lindenplatzprojekt einem mechanistischen Weltbild: perfekt ist defekt. Ich will keine Welt für Roboter. Obwohl die Natur immer wichtiger wird, dominieren aber nach wie vor Werte, die in hohem Masse zur Naturzerstörung beitragen. Wo ich kann, setze ich mich dafür ein, dass sich das bestmöglich ändert. Wie beim Flugverkehr, wo ich mich für einen Ausbaustopp beim EuroAirport engagiere. Ich bin für einen neuen grünen, gemütlichen Lindenplatz. Zu einer grauen, superteuren Mergelwüste sage ich NEIN.

AWB vom 28.08.2020

Ueli Keller, Einwohnerrat