Interpellation Begegnungszonen in Allschwil

Allschwil verfügt über vier Begegnungszonen in folgenden Strassen: Abschnitte der Pappelstrasse, des Lettenwegs, der Gartenstrasse und des Schützenwegs. Diese wurden im Rahmen der Quartierplanung Heuwinkel, aus Sicherheitsaspekten und im Zuge von Strassensanierungen und Werkleitungsersatz umgesetzt. Begegnungszonen ermöglichen eine vielfältige Nutzung des öffentlichen Raums. Sie steigern die Wohnqualität und machen Quartierstrassen zu Orten der Begegnung und des Aufenthalts. Fussgängerinnen und Fussgänger haben gegenüber Autos und Velos Vortritt, es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Parkieren ist auf den markierten Parkfeldern erlaubt. Damit wird die Verkehrssicherheit erhöht und es entstehen sichere Räume für Gross und Klein. Begegnungszonen sind etablierte Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Wohnqualität. Sie finden Anwendung in vielen Gemeinden und Städten in der ganzen Schweiz. Leider verfügt Allschwil über kein Konzept oder keinen Prozess, wie Begegnungszonen in Quartierstrassen in Allschwil gefördert und umgesetzt werden können.

Nicole Morellini will vom Gemeinderat wissen:

  1. Erachtet der Gemeinderat die Schaffung von Begegnungszonen als wirksames Mittel, die Verkehrssicherheit und Wohnqualität in den Quartieren zu erhöhen?
  2. Wie stellt der Gemeinderat sicher, dass auch in Zukunft Begegnungszonen eingerichtet werden?
  3. Ist der Gemeinderat bereit zu prüfen, wo weitere Begegnungszonen in Quartierstrassen eingerichtet werden können?
  4. Ist der Gemeinderat bereit, ein Konzept zur Einrichtung und Gestaltung von Begegnungszonen in Allschwil zu erarbeiten?

Interpellation: Beschattung Sportplatz im Brüel

Die Beschattungssituation auf dem Sportplatz im Brüel ist gemäss zahlreicher Rückmeldungen von Nutzenden nicht optimal. Grosse Teile der Sportanlage sind in den Sommermonaten über einen längeren Zeitraum der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Darunter leiden sowohl die Sportlerinnen und Sportler während des Trainings oder Spiels als auch Trainerinnen und Trainer sowie Zuschauende. Die Situation ist insbesondere bei den Fussballfeldern mit Kunstrasen frappant. Kunstrasen speichert Hitze überproportional und verstärkt damit den Wärmeinseleffekt. Die Verlegung von Trainings- und Wettkampfzeiten in die Morgen- und Abendstunden ist aufgrund der vielseitigen Nutzung des Sportplatzes im Brüel (FC Allschwil, Schulsport, Firmensport, Sportanlässe etc.) nicht immer möglich und realistisch. Zudem sind es besonders junge Sportlerinnen und Sportler, die an den heissen Nachmittagen Trainings und Wettkämpfe bestreiten. Kinder leiden besonders unter Hitze, da ihre Körper Wärme weniger effizient regulieren können. Für eine sofortige Verbesserung der Situation wären temporäre und/oder mobile Beschattungsmassnahmen an den Spielrändern denkbar (bspw. Sonnenschirme, Sonnensegel), insbesondere bei den Fussballfeldern mit Kunstrasen.

Auch hier bittet Nicole Morellini den Gemeinderat um Antworten zu folgenden Fragen:

  1. Wie stellt der Gemeinderat sicher, dass Sportlerinnen und Sportler auf gemeindeeigenen Sportanlagen vor schädlichen Auswirkungen der Sonneneinstrahlung und vor Hitze ausreichend geschützt werden?
  2. Ist der Gemeinderat bereit, auf der Sportanlage im Brüel vermehrt Möglichkeiten für einen Aufenthalt im Schatten zu schaffen?
  3. Ist der Gemeinderat bereit, mit schnell umsetzbaren Beschattungsmassnahmen die Situation auf dem Sportplatz im Brüel (insbesondere bei den Fussballfeldern mit Kunstrasen) umgehend zu verbessern?
  4. Welche Massnahmen ergreift der Gemeinderat, um die Situation auf der Sportanlage im Brüel auch zukünftig zu verbessern (Stichwort «klimaangepasste Sportanlagen»)?